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Rezension: Das Geheimnis der Boreas Oase von Andreas Dresen

Posted By on 4. April 2014

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Auf Das Geheimnis der Boreas-Oase kam ich durch einen Tipp von Anja “Ætherwelt” Bagus, die mir die Kurzgeschichte ans Herz legte, weil sie mit dem Cthulhu Mythos zu tun habe. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.
Ich fand folgendes:

Das Geheimnis der Boreas Oase ist Pulp erster Güte. Packend geschrieben,  kurz (ich war in etwas über einer Stunde durch), also ideal für eine Zugfahrt oder einen genüsslichen Abend am Kamin und voll mit wunderbaren Elementen aus der Dieselpunk-Ära:

Die Haupthandlung der Geschichte wird ähnlich wie Der Ruf des Cthulhu als Eintrag aus den Aufzeichnungen eines verstorbenen Verwandten erzählt, die Rahmenhandlung endet, auch sehr im Stil der Mythos Geschichten, mit einer bösen Überraschung.

Was die Elemente des Cthulhu Mythos angeht, da hat Andreas Dresen jetzt natürlich ausgerechnet einen Fanatiker als Rezensent, der bei der Beschreibung des auftauchenden Großen Alten und der Flugkraken Kratzspuren im Schreibtisch hinterlassen hat. OK, zugegeben “Flugkraken” ist aber auch eine sehr unpassende Übersetzung. Im Original heißen sie Flying Polyps und sehen ungefähr so aus:

 


Flying Polyp by BorjaPindado on deviantART

Aber gut, nicht jeder ist so ein staatlich geprüfter Fanatiker wie ich

Also: Das Geheimnis der Boreas Oase ist eine sehr spannende, aktionsgeladene und sehr kurzweilige Kurzgeschichte und ihren Preis wert. Ich persönlich fand die Untreue zum Cthulhu Mythos störend, aber wer den nicht kennt, dem macht das natürlich auch nichts.

8 von 10 Zeppelinen

 


Comments

One Response to “Rezension: Das Geheimnis der Boreas Oase von Andreas Dresen”

  1. […] ich von Andreas’ Das Geheimnis der Boreas Oase ganz angetan war, habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt, seinen ersten Steampunkroman Wilhelmstadt. Die […]

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